Mit 13 Jahren hatte Michele bei einem Weihnachtskonzert die erste Gelegenheit, ein von ihm selbst komponiertes Musikstück vor Publikum zu spielen. Er hatte einige Jahre zuvor ein Keyboard geschenkt bekommen und in seiner Erinnerung fühlt es sich an, als hätte er schon immer Musik gemacht.

Im Laufe der Jahre hat er viele verschiedene Musikrichtungen und Instrumente gespielt: Vom DJ in der Goa- und Psytrance-Szene, bis hin zum Komponisten für Filmmusik.

Musik hat ihn schon immer begleitet, ob als Backpacker in Australien, als Soldat in Afghanistan, beim Wiederaufbau eines alten Kinos im Westjordanland oder bei der Arbeit an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, irgendwo gab es immer ein Klavier und seine Melodien fanden den Weg auf die Tasten. Aber sein Traum war es eine eigene Band zu gründen und er war immer auf der Suche nach den richtigen Sängern für seine Musik.

Was zuerst da ist, ob der Text oder die Musik, kann er gar nicht sagen. Das eine führt zum anderen, eigentlich empfindet er es immer als zusammengehörig und beides spiegelt sich gegenseitig. Wenn er morgens um vier Uhr von der Melodie, die ihm gerade im Kopf herumgeht, aus dem Bett getrieben wird und sich ans Klavier setzt, dann ist es heute toll zu wissen, dass er am nächsten Tag nur zum Handy greifen muss, um alle zusammenzutrommeln und loszulegen. Denn jetzt gibt es Alona, France, Hannes und Kiko, es gibt „Holiday Park“.